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Florenz - die Stadt der Renaissance

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Der Dom. Die Uffizien. Botticelli. Michelangelo. Florenz ist überreich an Kunstschätzen aller Art. Um nicht vorzeitig schlapp zu machen, sollten sich kunstsinnige Touristen lieber im Verzicht üben. Mitunter ist es einfach zu viel des Guten. Weshalb jetzt sogar die Uffifizien umgekrempelt werden und weniger Kunstwerke in besserem Licht präsentieren wollen.

Impressionen  

  • Uffizien(c)shutterstock.com, trabantos
  • Ponte Vecchi(c)shutterstock.com, Boris Stroujko
  • Florenz_Markt(c)shutterstock.com, T photography
  • Piazzale Michelangelo(c)shutterstock.com, Cebas


Dem Inferno folgen

„Ich haste entlang am Ufer des Flusses Arno, wende mich nach links in die Via dei Castellani, suche meinen Weg nach Norden, drücke mich in die Schatten der Uffizien.“ Harvard-Professor Robert Langdon rast in Dan Browns Besteller „Inferno“ durch Florenz, dem Hauptschauplatz des Thrillers. Seit der mehrere Millionen Mal verkaufte Roman mit Tom Hanks in der Hauptrolle ver lmt wurde und im Herbst 2016 in die Kinos kam, reisen noch mehr Touristen als sonst in die Stadt der Medici. Stadtführungen auf den Spuren von Inferno sind der Renner. Auch Tom Hanks war beeindruckt, wie viel er bei den Dreharbeiten über die Kunstgeschichte von Florenz gelernt hat. Ohne weiteres könne er jetzt selbst Führungen am Drehort anbieten, erklärte er auf einer Pressekonferenz.

Im Bauch von Florenz
Der Mercato Centrale, die größte Markthalle von Florenz, ist ein Paradies für Feinschmecker. In dem Art-Deco-Gebäude kann man nicht nur Lebensmittel einkaufen, sondern schnell und unkompliziert typische fl orentinische Speisen verkosten. Die Markthalle liegt nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt.
Infos | www.mercatocentrale.it


Neue Zeiten für die Uffizien

Neue Zeiten für die Uffizien Dabei hat die 380.000-Einwohner-Stadt im Herzen der Toskana so viel Werbung gar nicht nötig. Neun Millionen Touristen drängen im Jahr zu den größten Schätzen der Renaissance: Bauwerke wie der Dom mit der Kuppel von Filippo Brunelleschi und dem Baptisterium, Kirchen wie Santa Croce und Santa Maria Novella, nach der der Bahnhof benannt ist. Palazzi, Plätze, Parks und Museen voller Kunstschätze. Mit den Uffizien steht auch das älteste und schönste Kunstmuseum der Welt in Florenz. Seit 2016 bringt der neue Direktor Eike Schmidt aus Deutschland frischen Wind in die ehrwürdigen Hallen. Er hat viel vor. „Ein Besuch in den Uffizien, das ist für viele Menschen ein Tag in ihrem Leben, und sie kommen nie wieder zurück. Ich möchte nicht, dass die Leute sich dann einfach nur an lange Schlangen erinnern, sondern ich möchte, dass sie wirklich die Kunstwerke im Kopf bewahren“, erklärte er sein Ziel, die Besucherströme neu organisieren zu wollen. Die Werke sollen fortan so präsentiert werden, dass sie auch bei railtours.oebb.at Der Dom. Die Uffizien. Botticelli. Michelangelo. Florenz ist überreich an Kunstschätzen aller Art. Um nicht vorzeitig schlapp zu machen, sollten sich kunstsinnige Touristen lieber im Verzicht üben. Mitunter ist es einfach zu viel des Guten. Weshalb jetzt sogar die Uffifizien umgekrempelt werden und weniger Kunstwerke in besserem Licht präsentieren wollen. Geburt der Venus Boticellis Gemälde hängt in den Uffizien. Florenz railtours.oebb.at 65 großem Andrang gut zu sehen sind. Sein Plan soll bis zum 6. November 2017, anlässlich des 400. Geburtstags des Florentiner Herrschers Leopoldo de Medici, umgesetzt werden. Einiges ist schon fertig. Nach einer mehrmonatigen Restaurierung sind die Säle mit den Meisterwerken des Renaissancemeisters Sandro Botticelli wiedereröffnet worden. Mit einer neuen Beleuchtung und einer besseren Hängung der Gemälde kommen „Der Frühling“ und „Die Geburt der Venus“ noch besser zur Geltung. Die Uffizien waren als private Sammlung der Medici entstanden, die ihr Haus aber von Anfang an dem Publikum öffneten. Rainer Maria Rilke war, als er in Uffizien den Torso Apollos erblickte, einst so ergriffen, dass er im Gedicht „Archaïscher Torso Apollos“ beschloss: „Du musst dein Leben ändern!“


Schwindlig vor Kunst

Umso rätselhafter, warum gerade Italien-Fan Goethe die Uffizien und Florenz auf seiner Italien- Reise links liegen ließ. Er blieb nur drei Stunden. „Die Stadt hatte ich eiligst durchlaufen, den Dom, das Baptisterium. Hier tut sich wieder eine ganz neue, mir unbekannte Welt auf, an der ich nicht verweilen will. Der Garten Boboli liegt köstlich. Ich eilte so schnell heraus als hinein.“ Vielleicht war ihm alles zu viel. So wie dem französischen Schriftsteller Stendhal, dem im Jahr 1817 beim Besuch der Kirche Santa Croce schwindlig wurde: „Als ich die Kirche verließ, klopfte mir das Herz. Mein Lebensquell war versiegt und ich fürchtete, umzufallen.“ Stendhal-Syndrom nannte die Florentiner Psychoanalytikerin Graziella Magherini ihre nicht unumstrittene These von den psychischen Nebenwirkungen übermäßigen Kunstgenusses. Wer sich also geschwächt fühlt von den vielen Botticellis, Giottos, Michelangelos und Tizians, übt sich lieber im Verzicht und sucht sich ein kleines Café in einer ruhigen Seitenstraße. Oder man verbringt ein paar ruhige Stunden in den zauberhaften Boboli-Gärten. Der Lärm und die Touristenströme sind in dem im 16. Jahrhundert angelegten Refugium gleich hinter dem Palazzo Pitti auf einmal weit entfernt. Neben Wiesen, Wegen und Wäldchen bietet der Park der Medici eine Vielzahl an Kunstschätzen, einige säumen die Wege, andere sind etwa in der Buontalenti-Grotte ausgestellt. Leider muss man ein Ticket lösen, sonst kommt man nicht in den Park hinein. Ein paar Schuhe könnten auch gegen den Kunstkollaps helfen. Erste Adresse ist das Traditionshaus Ferragamo im Palazzo Spini Feroni mit edlen Verkaufsräumen und einem Schuhmuseum im zweiten Stock, das das Lebenswerk von Salvatore Ferragamo würdigt. Bei den atemberaubenden High Heel-Kreationen und Preisen könnte einem aber vielleicht doch wieder schwindlig werden.
infos | www.firenzeturismo.it
www.uffizi.it




Things to do


Treno

Florenz ist nicht genug, Sie möchten mehr von der Toskana sehen? Wer genug Zeit hat, bucht Bahnfahrten nach Siena, Lucca und Pisa um wenig Geld gleich mit. Die Fahrt 2. Klasse nach Siena dauert rund eineinhalb Stunden. In Pisa ist man in 60 Minuten und in Lucca in rund einer Stunde und 20 Minuten.


Ecco

Das Stadtviertel Oltrarno am linken Arnoufer ist die Heimat der florentinischen Handwerkstradition. Dort trifft man auf Werkstätten, Antiquitätenläden und kleinen Geschäften. Schmuckdesignerin Angela Caputi fabriziert hier zum Beispiel tolle Stücke zu günstigen Preisen.
www.angelacaputi.com


Gusto

Das beste Eis soll es in der Gelateria Santa Trinita an der gleichnamigen Brücke geben. Es gibt 38 Sorten, darunter die Spezialität „dunkle Schokolade mit Sesam“.
www.gelateriasantatrinita.it


Tipps & Termine

Museumstickets im Web
Gar nicht so einfach, die offizielle Seite der Uffizien zu finden: www.uffizi.it. Auch dies ist eine offizielle Adresse, um Museumstickets online zu buchen:
www.firenzimusei.it

Buchtipp
Dan Browns „Inferno“ als Stadtführer. Es gibt ein reiches Angebot an Rundgängen zum Thema. Wer dem Titelheld Robert Langdon lieber auf eigene Faust folgen will: Der preisgekrönte Reiseführer von Helena Julian „Auf den Spuren von Dan Browns Inferno“ (books & friends, € 19,99) ist dabei eine große Hilfe.

Busfahren
Wer mehr von Florenz kennen lernen will als die Altstadt, setzt sich in den Bus, zum Beispiel mit der Nummer 12 oder 13. Beide Linien bringen spannende Einblicke abseits von Dom und Ponte Vecchio. Endstation ist ein Touristen-Highlight: Die Piazzale Michelangelo. Das 24-Stunden-Ticket kostet nur 5 Euro.
www.ataf.net

11. Biennale Florenz
6. bis 15. Oktober 2017
Fortezza de Basso Die Kunstmesse findet seit 1997 alle 2 Jahre in einer historischen Festung aus dem 16. Jahrhundert statt.
www.florencebiennale.org

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