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Innsbruck - die Stadt der Alpen

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Das hat was: Man knipst das Goldene Dachl, eine knappe halbe Stunde später ist man mit der Nordkettenbahn im Hochgebirge. Die Kombination von Stadt und Berg macht Innsbruck so besonders. 2017 kommt ein Megaevent dazu: Crankworx, das größte Mountainbike-Freeride-Festival der Welt gastiert in Innsbruck.

Schnell oben

Von weither leuchtet es über die Herzog-Friedrich-Straße. Das Goldene Dachl, vor einem halben Jahrtausend von Kaiser Maximilian I. errichtet, ist ein würdiges Wahrzeichen. Auch wenn der Prunk-Erker von der Natur mächtig Konkurrenz bekommt. Majestätische über 2000 Meter hohe Berggipfel überragen die Stadt. An klaren Tagen sind sie zum Greifen nah. Nirgendwo sonst liegt die Grenze zwischen urbanem Raum und rauer Bergwelt so nah zusammen. Das Beste: Man braucht kein Auto um schnell raufzukommen. Die Talstation der Innsbrucker Nordkettenbahnen befindet sich mitten in der Stadt. In nur 20 Minuten pendelt man mit der Bahn ins Hochalpine. Geplant und entworfen von Zaha Hadid setzen die geschwungenen Stationen viel beachtete Landmarks, die den Formenfluss der Natur aufgreifen.

Klare Sache

Was früher als „Branntwein“ gekennzeichnet wurde, gehört heute zu den hochwertigsten Köstlichkeiten in Tirol. Die Schnapsbrenner aus Innsbruck erhalten regelmäßig Auszeichnungen für ihre Produkte, zum Beispiel das Stift Wilten. Im Klosterladen findet man Schnäpse, deren Grundlage aus dem eigenen Obstgarten stammt und die in der eigenen Brennerei veredelt werden.

Oben steil und sportlich

Die Nordkette taugt nicht nur als prächtige Stadtkulisse, sondern ist auch Sportplatz, Sonnenterrasse und Partymeile in einem. Es gibt einen Klettergarten mit 35 Routen für Anfänger und Profis und einen anspruchsvollen Klettersteig mit einer Gesamtlänge von 3300 Metern. Und es gibt ein hervorragendes Angebot für Mountainbiker. Innsbruck will sich nämlich als „Bike City“ profilieren und baut sein Angebot aus. Im Muttereralmpark sammeln ungeübte Mountainbiker auf familientauglichen Einsteiger-Strecken und Übungsparcours erste Erfahrungen am Singletrail. Vermutlich aber noch nicht genug, um auf dem berühmten Nordkette Singletrail, der als schwierigste Abfahrt Europas gilt, zu reüssieren. Er führt von der Seegrube auf rund 2000 Meter Höhe direkt entlang der Falllinie hinunter auf die Hungerburg und ist über vier Kilometer lang. Entwicklungsmotor für den weiteren Ausbau der Bike-Infrastruktur wird „Crankworx“ sein. Das größte Mountainbike-Freeride-Event der Welt macht im Juni 2017 erstmals in Innsbruck Station. Das bedeutet halsbrecherische Stunts mit den besten Bikern der Welt, ein Rahmenprogramm mit Festivalcharakter und die Präsentation der neuesten Gadgets und Trends. Behutsamer spielt sich der Freizeitspaß im Naturpark Karwendel ab. Österreichs größter Naturpark beginnt praktisch noch auf Innsbrucks Stadtgebiet. Eine großartige Landschaft mit zum Teil hochalpinem Charakter, seltenen Tier- und Pflanzenarten und unberührter Natur. Groß ist die Freude der Wanderer, wenn im Juni und Juli der Almrausch blüht. Ganze Berghänge sind in ein rosarotes Farbenmeer getaucht.

Unten historisch und schick

An schönen Tagen wurlt es auf der Terrasse des angesagten Bergrestaurants Seegrube auf fast 2000 Höhenmetern wie in der Innenstadt, wo in den letzten Jahren neben Zaha Hadid weitere Toparchitekten gebaut haben. Von Dominique Perrault stammen die Rathausgalerien mit eleganter Shopping-Mall. Oben im 7. Stock des Gebäudes thront die Café Weinbar Lounge 360°, komplett verglast mit ausgezeichneter Weinkarte und schönem Blick auf die Berge. David Chipperfield wiederum gestaltete das Kaufhaus Tyrol. Glas, Beton und helle Farben dominieren, durch die großzügige Architektur kann man selbst an einkaufsstarken Tagen ungestört flanieren und shoppen. Von den verschiedenen Verkaufsebenen fällt der Blick entweder auf die Nordkette oder auf die Maria-Theresien-Straße mit ihren hübschen Rokoko- und Barockbauten. Wer durchs Zentrum spaziert, erfährt viel über die Geschichte der Alpenstadt. Vor allem der Habsburger-Kaiser Maximilian I. (1459– 1519) hat das Bild Innsbrucks am Übergang vom Mittelalter zur Renaissance geformt. Sein leeres Grabmal in der Hofkirche ist eines der beeindruckendsten Kunstwerke der Renaissance. 28 „schwarze Mander“ bewachen das imposante Hochgrab. Die Kaiserliche Hofburg wurde unter Kaiser Maximilian I. ausgebaut, später im 18. Jahrhundert prägte Kaiserin Maria Theresia das Aussehen der Residenz mit einer barocken, in hellen Farben strahlenden Fassade. Einfach überwältigend: der Riesensaal, der als prächtigster Fest- und Zeremoniensaal des Alpenraums gilt. Maria Theresia waren die Renaissancemalereien „gar zu nacket“, weshalb heute Gemälde der kaiserlichen Kinder und Enkelkinder zu sehen sind. Barock ist in Innsbruck und speziell im Riesensaal auch hörbar. In dem festlichen Ambiente finden immer wieder Konzerte der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik statt. Wie gut sich alte und moderne Architektur in Innsbruck vertragen, zeigt ein Besuch der Wiltener Basilika gegenüber dem Stift Wilten. Wer sich von Norden der Kirche nähert, wird im Hintergrund ein Wahrzeichen der Moderne aufragen sehen. Die markante Skisprungschanze am Bergisel von Zaha Hadid begegnet dem Sakralbau in harmonischem Gleichklang. Auch im Sommer abseits der Skisprungsaison ist die Schanze wegen ihrer Form und Lage einen Besuch wert. 255 Stufen oder ein paar Minuten mit dem Lift, und man genießt 47 Meter höher einen fantastischen 360-Grad-Rundumblick auf die Bergkulisse mit Patscherkofel, Nordkette und Serles.
infos | www.innsbruck.info


Gültig

ist die Innsbruck-Card für 1, 2 oder 3 Tage. Sie bietet den einmaligen Gratiseintritt in alle Sehenswürdigkeiten der Stadt sowie freie Fahrt mit dem Hop-on Hop-off Bus „The Sightseer“ (alle 30 Minuten) und Swarovski-Kristallwelten Shuttle (4 x täglich). Weiters inklusive: je 1 Berg- und Talfahrt mit den Bergbahnen in der Region Innsbruck, City Bike Verleih für 3 Stunden und vieles mehr. Kinder bis 6 Jahre sind gratis dabei, 6–15-Jährige zahlen die Hälfte.


Bockig

Im Alpenzoo Innsbruck leben über 2000 Tiere von 150 Arten in ihrer natürlichen Umgebung. Publikumsmagnet ist das als Felslandschaft gestaltete Steinbockgehege, das man ohne Barriere zu den Tieren durchwandern kann. Kein anderer Tierpark zeigt eine so vollständige Sammlung der Tiere des europäischen Alpenraumes.
www.alpenzoo.at


Duftig

Wie riechen die Alpen? Innsbrucks erste Parfum-Manufaktur Acqua Alpes hat sich von der Tiroler Bergwelt inspirieren lassen. Kristallklares Innsbrucker Wasser bildet die Basis der edlen Parfums, die sich gut als Souvenir eignen. Das Geschäft in Innsbruck ist nur 50 Meter vom Goldenen Dachl entfernt. www.acquaalpes.com


Tourig

Ein kostenloses Bergtourenprogramm bietet Innsbruck von Juni bis Oktober an: Mit dem Bus geht es vom Hotel zum Ausgangspunkt der Tour. Die Leihausrüstung gehört ebenso zu den Gratisextras wie die Führung durch die ASI-Wanderexperten der Alpinschule Innsbruck.
www.innsbruck.info


Tipps & Termine

Swarovski Kristallwelten
Eine neue Epoche des Staunens - Swarovski Kristallwelten. Das Wunder des Kristalls in noch nie dagewesener Dimension.
Weltbekannt & wundervoll: Die Swarovski Kristallwelten, nur 20 Kilometer östlich der Hauptstadt der Alpen, warten mit neuen Faszinationen auf.
www.swarovski.com

Ferdinand II.
15. Juni - 8. Oktober 2017
Schloss Ambras
Vor 450 Jahren hielt Erzherzog Ferdinand II. (1529–1595) seinen feierlichen Einzug in Innsbruck. Schloss Ambras nimmt das Jubiläum zum Anlass und widmet dem Tiroler Landesfürsten erstmals eine große Ausstellung.
www.schlossambras-innsbruck.at


Impressionen  

  • Goldenes Dachl, Foto: Christof Lackner, www.christoflackner.at
  • Foto: Tom Bause, bause.at


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