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München - die Bierstadt

Da kann Berlin noch so cool sein. Auf ihre berühmte Mischung aus Dorf und Metropole lassen die Münchner nichts kommen. Auch als Besucher schätzt man die Gemütlichkeit, entdeckt kreative Grätzel und flaniert ausgiebig durch Grünoasen und Kunstareal.

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Zuerst ein Bier

Am Hauptbahnhof angekommen kann man fast nicht anders, als sich sofort dem Bier zu widmen. Keine zehn Minuten zu Fuß und da ist er, der vielgelobte Augustiner-Keller mit einem der schönsten Biergärten der Stadt, wenn nicht überhaupt dem schönsten. Es gibt Kastanienbäume, viel Kies und süffiges Augustiner - ausgeschenkt aus 200-Liter-Holzfässern und natürlich gebraut nach dem Bayerischen Reinheitsgebot aus dem Jahr 1516. Das berühmte Regelwerk besagt, dass für die Herstellung von bayerischem Bier nur Wasser, Hopfen und Gerste verwendet werden dürfen. Sollte am Nebentisch jemand dazu eine mitgebrachte Brezn verzehren: Laut Bayerischer Biergartenverordnung ist das ausdrücklich erlaubt. Ein Holzbrettchen, ein scharfes Messer und der Radi (Rettich) sind obligat. Für den Besucher ist es einfacher, den „Obazden“, die berühmte bayerische Käsespezialität, vor Ort zu bestellen. Die Chancen im Augustinerkeller auch bei Sommerwetter einen Platz zu ergattern, stehen bei 5000 Sitzplätzen ganz gut. Der größte Biergarten ist aber der Hirschgarten mit 8000 Plätzen, nicht viel weniger Menschen finden am Fuße des chinesischen Turms im Englischen Garten Platz. Man sieht die Liebe zum Biergarten ist in München innig. Die Maßkrüge schäumen nicht nur am Oktoberfest, wo letztes Jahr 6,1 Millionen Maß an 5,7 Millionen Besucher ausgeschenkt wurden. Um beim Bier bestellen nicht sofort als Zuagroaster enttarnt zu werden: Es heisst eine Maß und bitte nicht wie „Maas“ aussprechen - das „a“ wird kurz gesprochen. Man spricht die Maß also aus als wäre sie wie „Mass“ geschrieben.

 

  • Picknick an der Isar(c)Christian Kasper
  • Odeonsplatz und Theatinerkirche(c)Werner Boehm
  • Museum Brandhorst(c)Werner Boehm
  • Münchner Hofbraeuhaus(c)Friedrich Mueller


Szeneviertel mit Isaranschluss

Abwechslung zum Biergarten bieten Münchens Szeneviertel, längst nicht mehr nur in Schwabing, sondern auch rund um das Glockenbachviertel und den Gärtnerplatz, wo sich tolle Cafés, Bars, Restaurants und Läden drängen. Im Ausgeh- und Shopping-Grätzel achtet man darauf, dass die Lebensmittel bio, der Kaffee fairtrade ist und die Kleidung nachhaltig BMW Gleich neben der Konzernzentrale befindet sich das produziert wird. Dem tragen die Läden mit Vintage- Schätzen, handgefertigten Einzelstücken oder trendiger Ökomode Rechnung. Praktisch auch für Besucher: Cafés, Ateliers, Geschäfte und Werkstätten reihen sich dicht an dicht. Das Glockenbach- und das Gärtnerplatzviertel bilden zusammen den Stadtteil Isarvorstadt, und den zeichnet noch ein weiterer Vorteil aus: In wenigen Minuten steht man an den Ufern der Isar. Seit der Renaturierung ist selbst mitten in der Stadt unverkennbar, dass die Isar ein echter Gebirgsfluss ist. Weitläufige Kiesbänke, Auwiesen und bewaldete Hochufer begleiten den ungestümen Fluss. In den Isarauen trifft sich im Sommer die ganze Stadt, es wird promeniert, gejoggt, geradelt, gegrillt, gefeiert - und ja, trotz eisiger Wassertemperatur sogar gebadet. Tipp für Sportliche: Nach der Anreise mit der Bahn kann man sich schon am Bahnhof Fahrräder ausleihen, um die Stadt zu erkunden und zum Beispiel entlang der Isar und durch den Englischen Garten zu radeln. Der soll mit seinen vier Quadratkilometern Grünfläche sogar größer sein als der Central Park in New York. Auf jeden Fall bietet er Platz genug zum Relaxen. Im Südteil am Eisbach kann man Flusssurfer beobachten, die auf einer stehenden Welle reiten. Wie eine Prinzessin oder ein Prinz darf man sich beim Lustwandeln durch den Park von Schloss Nymphenburg fühlen. In den Gartenanlagen des 18. Jahrhunderts warten kleine Prachtbauten wie die Amalienburg, die Badenburg oder die Pagodenburg auf ihre Entdeckung.

Kunst und Humor

Flanieren zwischen Museen von Weltrang kann man im Kunstareal, das 16 Museen, sechs Hochschulen, zwölf kulturelle Großeinrichtungen und etwa 40 Galerien mitten im Zentrum umfasst. Von den Pinakotheken, über das Museum Brandhorst, Glyptothek, Antikensammlung, Ägyptischer Staatssammlung bis zur Galerie im Lenbachhaus mit der berühmten Expressionisten-Sammlung des „Blauen Reiter“. Hier trifft man nicht nur große Kunst, sondern auch auf nette kleine Lokale. In Berlin, London und New York prägt Street Art das Stadtbild, in München öffnete Ende 2016 beim Marienplatz Deutschlands erstes Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA), das sich allen Facetten der Straßenkunst widmet. Was ist neben Bier, Tracht und Englischem Garten eigentlich noch typisch münchnerisch? Im Stadtmuseum ist in einer großen Daueraustellung alles dokumentiert, was das Millionendorf so speziell macht. Dazu gehört auch Karl Valentin. Dem hageren Komiker sind ein Museum und ein Denkmal am Viktualienmarkt gewidmet. Münchens scharfer und kritischer Humor hat eine lange Tradition. Heute ist der bayerische Grant des Kabarettisten Markus Stoll im Internet ein Hit. Als „Harry G“ schildert er seine ganz eigene Sicht über das Leben in München und schimpft über die „Isarpreißn“, ein von ihm selbst kreierter Ausdruck für Münchner Gschaftlhuber, die in der Schickeria zu Hause sind. Seine Erfolgsbilanz: 90 Millionen Klicks auf seine Videos in sozialen Medien und über 260.000 Facebook-Fans. Eine höchst vergnügliche Einstimmung auf die nächste München-Reise.
infos | www.einfach-muenchen.de


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Things to do


Craftig

Die großen Münchner Brauereien in Ehren, ungleich experimentierfreudiger ist die Craftbeerszene. Zum Beispiel Marco Gallo, der mit seiner Marke Hopfmeister letztes Jahr gleich zweimal ausgezeichnet wurde. Auch das Design der Flaschen kommt gut an und wurde mit dem Red-Dot-Design-Award 2016 geadelt.
www.hopfmeister.de

Nötig

Die City Tour Card ist für 3 Tage gültig und bietet den einmaligen Gratiseintritt in alle Sehenswürdigkeiten der Stadt sowie freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt. Damit einher gehen auch Ermäßigungen bei kulturellen Veranstaltungen und Vergünstigungen bei vielen Ausflugszielen. Kinder bis 6 Jahre sind gratis dabei, 6–15-Jährige zahlen die Hälfte.
www.einfach-muenchen.de

Zünftig

Wer mit feschem Dirndl und einer schneidigen Krachledernen auf die Wiesn kommt, beweist Stil. Trachten-Spezialist Angermaier bietet ein riesiges Angebot an traditionellen und modernen Trachten und betreibt drei Filialen in München.
www.trachten-angermaier.de

Tipps & Termine

Gut. Wahr. Schön
22. September 17 – 28. Januar 18
Kunsthalle München
Zu sehen sind Meisterwerke des Pariser Salons aus dem Musée d‘Orsay. Im 19. Jahrhundert war der jährliche Pariser Salon die bedeutendste Ausstellung des internationalen Kunstbetriebs. Die Werke sollten das Gute und Wahre in der Schönheit der Form zum Ausdruck bringen.
www.kunsthalle-muc.de

Bavaria Filmstadt
Geiselgasteig bei München
Das Ausflugsziel Bavaria Filmstadt bietet Ihnen eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Welt von Film & TV zu entdecken. Einmal quer durch Phantasien fliegen, und das auf dem Rücken eines echten Glücksdrachen. Das gibt‘s nur in der Bavaria Filmstadt.
www.filmstadt.de


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