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Prag - die goldene Stadt

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Tschechien feiert 2017 sein barockes Erbe. Und Prag steht im Mittelpunkt. Der Barockstil ist das, was die goldene Stadt so einzigartig macht. Stundenlang möchte man die ehrwürdigen Bauten bestaunen. Auch ein Streifzug durch die prachtvollen Gärten Prags offenbart so manches barocke Wunder.

Alles barock!

Prag ist ein Stein gewordener Traum. Stundenlang möchte man zwischen den ehrwürdigen Gemäuern der Altstadt flanieren. Am auffälligsten hat der Habsburger Barock die Stadt geprägt. Man denkt sofort an die Kleinseite mit der größten Konzentration von barocken Gebäuden in Prag, wo das Wahrzeichen und barocke Symbol für die gesamte Hauptstadt steht, die St.-Nikolaus-Kirche von Baumeister Kilian Ignaz Dientzenhofer. Dann an die Karlsbrücke mit ihrer Doppelallee von barocken Heiligen Figuren und an das Klementinum, einem der größten Gebäudekomplexe Europas mit der Tschechischen Nationalbibliothek. Oder an das gleich beim Prager Tiergarten gelegene Schloss Troja, mit dem höchst eindrucksvollen Beispiel barocker Plastik, einem Kampf zwischen Göttern und Giganten, der sich auf der Freitreppe des Schlosses abspielt.

Na zdraví!

Nach Meinung vieler Bierenthusiasten brauen die Tschechen das beste Bier der Welt. Allein in Prag gibt es 30 Brauereien, im Trend liegen Minibrauereien. Der Tourismusverband hat einen neuen Bierreiseführer herausgegeben mit 70 Tipps für Biererlebnisse in der Stadt. Gratis-Download unter www.prague.eu

Luft schnappen!

Müde Beine vom Sightseeing und ein bisschen Sehnsucht nach Ruhe mitten in der Stadt? Für eine kleine Pause im Grünen ist einer der 200 Gärten Prags vortrefflich geeignet. Selbst die grünen Refugien sind voll barocker Wunder. Als schönster Barockgarten Europas wird der Vrtba-Garten gefeiert. Er liegt zwar nur wenige Schritte vom Kleinseitner Ring und der Karlsbrücke entfernt, trotzdem ist der Eingang gar nicht so leicht zu finden. Ein unscheinbares Tor führt zu plätschernden Brunnen, kunstvoll angelegten Beeten und sehenswerten Skulpturen von Matyáš Bernard Braun. Der Vrtba-Garten liegt an den Hängen des Petrín, der grünen Lunge von Prag. Von hier oben ist die Sicht auf Prag besonders schön. Wem der Fußweg auf den 327 Meter hohen Hausberg zu anstrengend ist: Die Fahrt mit der Standseilbahn ist ein billiges Vergnügen. Auf dem Hügel erstrecken sich Parkanlagen, Wiesen und öffentliche Obstgärten. Der Aussichtsturm, der 60 Meter hohe „Prager Eiffelturm“ ist eine 1:5-Miniatur des Pariser Vorbildes. Das größte Barockschloss in Prag ist das Palais Wallenstein, ein prunkvolles Gebäude, Sitz des Senats der Tschechischen Republik und von einem weitläufigen 1,7 Hektar großen Garten umgeben. In dem im Stil der italienischen Renaissance angelegten Park fühlt man sich zwischen akkurat frisierten Hecken, stolzierenden Pfauen, einer Grotte und der bemalten Sala Terrana, wo in der Sommersaison Konzerte und andere Veranstaltungen stattfinden, wie im Garten Eden. Paradiesisch unter dem Hradschin liegen die Palastgärten der Adelsgeschlechter Ledebour, Kolowra und Fürstenberg. Letzterer ist mit 1,55 Hektar der größte der Burggärten. Dekorative Treppen, Balustraden, Aussichtsbalkone und Pavillons stehen mit der Natur in trauter Harmonie. Weinstöcke und Obstbäumchen wachsen auf den Terrassen. Über 3500 Blumen, 8500 Holzarten und 2200 Rosen erfreuen die Besucher. Eine neu installierte Beleuchtung ermöglicht es, den Blütenduft auch abends zu inhalieren. Abseits der Altstadt fühlt man sich im revitalisierten Grébovka-Park im Stadtteil Vinohrady (das heißt auf Deutsch Weinberge und ist eines der elegantesten Wohnviertel Prags) fast wie in der Toskana. Er erinnert an die Prager Weinbautradition, die Kaiser Karl IV. im 14. Jahrhundert eingeführt hat. Hier wird tatsächlich noch Rebensaft gekeltert, in einem aus Holz gedrechselten Gartenpavillon neben der Villa Gröbe kann man degustieren. Nur wenig Touristen bevölkern den Stromovka-Park, den größten Prager Park mit vielen Fischteichen, und den Letná-Park. Grund: Beide liegen etwas abseits des Zentrums. Sie sind aber mit der Straßenbahn gut zu erreichen.

Moldau ahoj!

Nicht nur die Gärten bieten ein stressfreies Alternativprogramm zum Karlsbrücken-Trubel: Mieten Sie ein Ruder- oder Tretboot und schippern Sie damit gut gelaunt über die Moldau. Man braucht nur ein bisschen Kraft in Armen oder Beinen. Am Wasser sind die Menschenmassen dann weit weg, man betrachtet geruhsam die historische Kulisse wie von einer ruhigen Loge aus. Einen Bootsverleih finden Sie zum Beispiel auf der Insel „Slovanskýostrov“ oder am Žofín. Auf die Halbinsel Kampa gelangt man mit dem Bötchen leider nicht, das verhindert ein Wehr. Aber die malerische Insel mit der berühmten John-Lennon- Mauer ist leicht über ein paar Stufen hinter der Karlsbrücke zu erreichen. Trotz ihrer großen Bekanntheit ist sie eine Oase der Ruhe geblieben. 31 Kilometer fließt die Moldau durch das Stadtgebiet, vorbei an sieben Inseln und Altarmen, überspannt von 14 Brücken. Nicht nur auf dem Fluss, auch am Fluss ist in den Sommermonaten viel Leben. Am Ufer der Moldau führt eine breite Promenade direkt am Wasser entlang. Alle paar Meter gibt es Live-Musik, Bars, es wird Bier gezapft, gegrillt, flaniert, gejoggt. Der sommerliche Treffpunkt schlechthin!
infos | www.prague.eu
www.czechtourism.com


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    Prag bei Nacht

    Erleben Sie eine unvergessliche Atmosphäre und lernen Sie dabei die schönsten Prager Sehenswürdigkeiten im historischen Zentrum kennen.


Things to do

Fährt

Drei U-Bahn-Linien, Straßenbahnen, Busse: Prag hat ein gut funktionierendes öffentliches Verkehrsnetz. Am besten buchen Sie das Prag Transport Ticket für drei Tage gleich mit. Es inkludiert freie Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln für drei aufeinanderfolgende Tage.

Schaut

Rasch viele Sehenswürdigkeiten auf einmal erledigen? Dann ist die „Große Stadtrundfahrt“ genau richtig. Per Bus geht es zu den Prager Highlights. Am Programm stehen u.a. Rundgänge durch die Prager Burg, durchs Goldene Gässchen, durchs Jüdische Viertel sowie die Besichtigung der Teyn- und St.-Nikolaus- Kirche. Die Tour endet am Altstädter Ring. Abfahrt: täglich um 9.45 und 14.30 Uhr, Dauer: ca. 3,5 Std

Berührt

Vor dem Heiligen Nepomuk, der berühmtesten der 30 Brückenfiguren auf der Karlsbrücke, bleiben alle Prag-Neulinge stehen. Der Priester wurde 1393 von der Brücke gestoßen, weil er das Beichtgeheimnis nicht brechen wollte. Den Sockel der Statue zu berühren soll Glück bringen. Warum? Das weiß keiner so genau.

Glänzt

Ludwig Moser hat 1857 mit seiner bleifreien Glasherstellung weltweit Furore gemacht. In der Sales Gallery Moser kann man traditionelles, fein bemalenes oder modernes designtes Kristallglas bestaunen. Die kostbaren Stücke haben ihren Preis.
www.moser-glass.com

Tipps & Termine

Gerhard Richter: Ein Überblick
26. April bis 3. September 2017
Nationalgalerie Große Retrospektive, die alle Schaffensperioden des deutschen Malerstars würdigt. Chefkurator ist der anerkannte Experte und Freund Richters, Robert Storr.
www.ngprague.cz

Antonín Dvořák-Festival
7. bis 23. September
verschiedene Orte
Antonín Dvořák gehört zu den wichtigsten tschechischen Komponisten. Ihm zu Ehren kommen unter der Leitung von Marek Vrabec Dirigenten, Orchester und Solisten von Weltgeltung in der tschechischen Hauptstadt zusammen.
www.dvorakovapraha.cz


Weitere Infos und Tipps zu Prag

www.czechtourism.com


Impressionen  

  • wallenstein garden(c)PETRSALEK.COM
  • St. Nikolaus Kirche (c) Libor Svacek_CzechTourism
  • Moldau(c)PETRSALEK.COM
  • Castle and Saint Vitus Cathedral(c)shutterstock.com, Vlada Photo


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