Serbien Novi Sad
Auf rotweißroten Spuren durch Nord-Serbien
Eine Reise durch Nord-Serbien mit Buchautor Dr. Gerhard Stadler.
Leistungen
- Fahrt ab/bis Wien im modernen Komfortbus
- 4 Nächte inkl. Frühstück im historischen, neu renovierten 5*-Hotel „LEOPOLD I.“ in der Festung von Petrovaradin
- 4 Abendessen im Hotel
- Stadtrundgänge in Pécs, Belgrad, Timisoara, Petrovaradin, Novi Sad und Djakovo
- Fahrt mit der Fähre über den Balaton bei Tihany und über die Donau bei Mohács
- Eintritt in die ehemalige Benediktinerabtei Tihany am Balaton
- Eintritte in die Festungsmuseen in Belgrad und Petrovaradin
- Besuch von zwei serbisch-orthodoxen Klöstern in der Fruska Gora
- Besichtigung des Zsolnay-Museums in Pécs
- Alle Eintritte und Führungen sowie weitere Besichtigungen lt. Detailprogramm
- Führungen und Reiseleitung durch den Buchautor und Alt-Österreich Spezialisten Dr. Gerhard Stadler
ab
€ 659,-
p.P. im DZ
p.P. im DZ
Preise & Infos
Pauschalpreise pro Person, Leistungen lt. Programm
| DZ | VN | EZ | VN | |
| 16.05.-20.05.12 | ||||
| 20.06.-24.06.12 | 659 | - | 794 | - |
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Änderungen vorbehalten!
Änderungen vorbehalten!
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Programm
Termine: 16.-20.05.12 und 20.-24.06.12Obwohl Serbien nur im politischen und nicht im Reise-Teil der Medien vorkommt, bietet dieser "weiße Fleck" auf der Reiselandkarte einige herausragende Sehenswürdigkeiten, besonders für uns Österreicher. Historisch wurde der ebene und ungemein fruchtbare Norden des heutigen Serbiens, das Land zwischen den Flüssen Donau, Save, Drau und Theiss als "Syrmien" bezeichnet, dann war hier ein Teil der habsburgischen Militärgrenze, später die unter Maria Theresia von Deutschen besiedelten Regionen "Batschka" und "Banat", und heute ist es die Provinz Vojvodina.
Unsere fünftägige Busreise führt unter der Leitung des Rot-Weiss-Rot Experten Dr. Gerhard Stadler zu den Highlights dieses Teil von Serbien; mit einem Abstecher ins rumänische Timisoara, der Hinreise durch Südungarn und der Rückreise durch das kroatische Slawonien.
Standort ist das neurenovierte Hotel in der Festung von Petrovaradin, hoch über der Donau gelegen.
1. Tag:
Die Fahrt von Wien führt vorbei an Györ und Pannonhalma nach Tihany am Plattensee, wo der letzte regierende Habsburger endgültig auch auf seine ungarischen Herrscherrechte verzichten musste. Es folgt ein Stadtrundgang durch Pecs/Fünfkirchen, das 2010 eine der Kulturhauptstädte Europas war, mit seinen Jugendstilbauten, der Kirche in der Moschee und dem Zsonay-Keramik-Museum. In der Nähe liegt Mohacs, 1526 einer der Schicksalsorte der österreichischen Geschichte. Wir überqueren die Donau und kommen über Sombor und Novi Sad/Neusatz nach Petrovaradin/Peterwardein), die von Prinz Eugen und unter Maria Theresia gegen die Türken errichtete Festung.
2. Tag:
Die Fahrt durch die bis 1945 von Deutschen besiedelten Dörfer und Städtchen des Banat führt uns über Zrenjanin, Sečany und Vršac/Werschatz über die rumänische Grenze, nach Timisoara/Temesvár/Temeschburg. Diese bis 1918 zur ungarischen Reichshälfte der Donaumonarchie gehörende Stadt war 1716 durch Prinz Eugen von den Türken befreit worden und bietet bis heute das Flair einer Großstadt der Endzeit der Monarchie. Wir lernen sie während einer Stadtführung kennen. Rückfahrt nach Peterwardein.
3. Tag:
Heute führt uns die Fahrt von Peterwardein entlang der Donau nach Beograd/Belgrad/griechisch Weißenburg, nach 1919 Hauptstadt Jugoslawiens und nun wieder Serbiens. Über dem stillen Zusammenfluss von Save und Donau liegt die Festung Kalemegdan, unzählige Male erobert, zerstört und wieder aufgebaut, worüber das altertümliche Festungsmuseum erzählt. Die Stadt Belgrad ist zwar überaus lebendig, hat aber durch die Isolation Serbiens in den letzten Jahrzehnten noch nicht den Anschluss an Westeuropa gefunden. Doch sie ist voller Denkmäler, die an die Niederlage Österreich-Ungarns im ersten Weltkrieg erinnern. Unser Stadtrundgang führt uns auch zu den Plätzen, an denen im Frühling 1914 das Attentat von Sarajewo geplant wurde. Über Novi-Beograd, wo zwischen den Hochhäusern österreichischer Konzerne noch Ruinen an die Bombenangriffe der NATO im Frühjahr 1999 erinnern, und das malerische Zemun/Semlin, einst letzte Stadt der Donaumonarchie an der stets schwierigen Donaugrenze, kehren wir nach Peterwardein zurück.
4. Tag:
Heute bleiben wir im engeren Umkreis von Peterwardein: Wir besichtigen die in ihrem oberen Teil sehr gut renovierte und im unteren Teil verfallende Festung, die Friedenskapelle im nahen Sremski Karlovice (wo, erstmals an einem Runden Tisch, 1699 der Friede zwischen Österreich, Venedig und der Türkei ausgehandelt wurde) und die dem Prinzen Eugen gewidmete Kirche von Maria Schnee. Weiters werden wir zwei Klöster in der Fruska Gora/Frankengebirge besuchen, wo die serbisch-orthodoxe Kirche unter der ständigen Bedrohung durch den Islam, doch geschützt von den Habsburgern ihre Tradition fortführen und architektonische Kunstwerke schaffen konnte. Den Abend verbringen wir in Novi Sad/Neusatz, die gleich gegenüber von Petrovaradin gelegene Hauptstadt der Vojvodina.
5. Tag:
Wir verlassen Serbien über Packa Balanka und fahren über Vukovar und Osijek/Esseg durch Ostslawonien, eine Region, die während des jugoslawischen Separationskrieges vor fünfzehn Jahren verwüstet wurde und nun wieder aufgebaut wird. In Djakovo sehen wir einen Dom, mit dem ein Bischof im 19. Jahrhundert dem Wiener Stephansdom nacheifern wollte. Rückreise durch Kroatien nach Wien. Wir empfehlen bei Buchung den Abschluss eines unserer Reiseversicherungspakete!


