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Venedig - die Stadt der 1000 Brücken

 

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Im Winter lebt Venedig sein eigenes Leben und verführt zu Genüssen, die in der Hitze des Sommer nicht zu finden ist. Eine magische Ruhe legt sich über die Stadt. Aber nur bis zum Karneval. Denn wenn kunstvoll gewandete Menschen Venedig noch schöner machen, will jeder dabei sein.

Impressionen  

  • Markusplatz(c)shutterstock.com, LALS STOCK
  • Canale Grande(c)shutterstock.com, canadastock
  • Foto: Shutterstock.com, AR Pictures
  • Foto: shutterstock.com, Samot


Attraktion Acqua Alte

Der Mythos vom Untergang beschäftigt Venedig, seit es existiert. Die Prophezeiungen, dass sich das Meer Venedig bald holen könnte, werden immer düsterer. Wegen der globalen Klimaerwärmung und des damit steigenden Meeresspiegels könnte die Stadt im Jahr 2100 einen halben Meter tiefer liegen, so das schlimmste Szenario. Seit vielen Jahren investiert Venedig viel Geld in den umstrittenen Hochwasserschutz Mose. Das neue Schleusensystem (Mose heißt Modulo Sperimentale Elettromeccanico) soll demnächst in Betrieb gehen und die Stadt und ihre bedrohten Kunstschätze retten. Noch ist Acqua Alta im Winter für die Venezianer Alltag. Mit stoischer Gelassenheit registrieren sie das Heulen der Sirenen, leichtfüßig überqueren sie den überschwemmten Markusplatz auf wackeligen Holzstegen. Schließlich wissen sie genau: Das Wasser wird bald wieder zurückgehen. Denn zum Glück dauert der Ausnahmezustand nie sehr lange, höchstens ein paar Stunden. Die meisten Besucher haben sowieso ihren größten Spaß mit dem Hochwasser, kaufen Gummistiefel mit Venedig-Motiven und erfreuen sich an der besonderen Stimmung, die über der gefluteten Stadt liegt.


Schlafe Venedig

Als der Schriftsteller Ernst Bloch im Jahr 1934 nach Venedig reiste, kam er, um „aus dem Lärm der Welt“ zu fliehen. „Die Stille Venedigs ist tiefer als die einer unbewohnten Landschaft“, schrieb er, „denn es ist keine, die von Menschen selber abstrahiert“. Heute scheint für Ruhesuchende nur noch wenig Platz in der auf Millionen von Pfählen erbauten Stadt. Außer in den kalten Wintermonaten. Dann trifft man tatsächlich noch auf das Venedig Ernst Blochs, ein Venedig, das endlich ein wenig schlafen darf. Wer nach einer geruhsamen Fahrt im komfortablen Nightjet in der Früh die „Stazione Ferroviaria Santa Lucia“ erreicht, befindet sich bereits mitten in der Stadt. Die große Freitreppe vor dem Bahnhof entlässt die Ankommenden direkt am Canal Grande. Das Abenteuer Venedig kann beginnen, und zwar mit einer Fahrt im Vaporetto, dem öffentlichen Wasserbus. Im gemächlichen Tempo geht es mit der Linie 1 entlang der großartigen Kulisse der Paläste, Kanäle, Brücken und Gassen. Am besten fährt man bis zum Markusplatz und macht sich dann zu Fuß auf die Entdeckungsreise durch das enge Gassengeflecht. Keine lärmenden Autos, nur leises Stimmengewirr und Schritte sind zu hören. Wo vor wenigen Wochen noch massenweise Touristen aus aller Welt gebummelt sind, herrscht nun ungewöhnliche Stille. Und das Wetter? Oft genug gibt es strahlend blauen Himmel. Aber ja klar, an manchen Wintertagen versinkt der Markusplatz im Nebel, es nieselt, und es ist kalt. Seite an Seite mit den Einheimischen wärmt man sich dann in der Bar die Hände an einer heißen Tasse Cappuccino. Melancholie pur – genau das, was man von Venedig im Winter erwartet.


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Lieber mit Maske

Der Karneval bedeutet das abrupte Ende der winterlichen Trägheit. Wie aus einem Dornröschenschlaf erwachen die ersten Figuren der Commedia dell‘arte. Harlekine, Arlecchinos (das sind die Narren im Flickkostüm), die schönen Pulcinellas und Colombinas oder die rätselhaften „Bautas“ mit dem weiten Umhang, dem Dreispitz und der charakteristischen Halbmaske. Erstmals erwähnt wurde das berühmte Maskenfest im 11. Jahrhundert. Vermutlich bezieht sich das Wort Carnevale auf die Zeit ohne Fleisch („carne“), die direkt nach dem Fasching beginnt. Im 18. Jahrhundert zu Lebzeiten Giacomo Casanovas erreichte der Karneval seine Blütezeit. Die Sitten wurden immer lockerer. Frivole Feste standen an der Tagesordnung. Auch Goethe schaffte sich hier 1786 Maske und Hut an. Für den Kauf des seidenen Tabarro (Umhang) war ihm sein Geld zu schade. Lieber investierte er in eine Ausgabe der Schriften des Vitruv, eine Freude, „die auch außer Venedig und dem Carneval dauert“, wie er in seinem Tagebuch notierte. Kurze Zeit später verbot Napoleon das närrische Treiben am Canal Grande. Im 19. Jahrhundert lebte der Karneval allmählich wieder auf, so richtig in Schwung kam er erst mit Federico Fellinis Film Casanova im Jahre 1976 und einem Biennale-Event 1979. Seither reisen die Touristen scharenweise zum traditionsreichen Mummenschanz. Unter der Woche ist es ruhiger, an den Karnevalswochenenden die Stadt quillt über und gibt sich ausgelassen. Zehn Tage vor Aschermittwoch wird der Karneval mit dem traditionellen Engelsflug „Volo dell‘Angelo“ eröffnet. An einem Seil gesichert schwebt die Karnevalskönigin vom 99 Meter hohen Glockenturm Campanile herab auf den Markusplatz. Einfach nur Zuschauer zu sein, fällt angesichts der vielen kunstvoll verkleideten Menschen schwer. Wie gut, dass es an jeder Ecke die jungen Straßenmaler gibt, die einem flugs eine fröhliche Maske auf das Gesicht malen.
Infos | www.labiennale.org
www.carnevale.venezia.it

Hauchdünn

Ein Klassiker der italienischen Küche: Carpaccio aus hauchdünn geschnittenem rohen Rindfleisch.
Erfunden hat es der Venezianer Giuseppe Cipriani, bekannt als legendärer Gründer von Harry‘s Bar. Die Idee dazu kam ihm im Jahr 1950, als Contessa Amalia Nani Mocenigo, eine regelmäßige Besucherin, wegen einer Diät kein gekochtes Fleisch essen durfte. Benannt ist das Gericht nach dem venezianischen Renaissance-Maler Vittore Carpaccio (1456 bis 1526), der für seine leuchtenden Rottöne bekannt ist.


Things to do


Stadttrip

Stadtspaziergang. Besichtigen Sie die historische Stadtmitte und spazieren Sie über den Markusplatz zum Dogenpalast und zur Seufzerbrücke. Am Ende der Tour steht es Ihnen frei, die Kunst der Glasbläser in Murano zu bestaunen.

Taxitrip

Die Einzelfahrt mit dem Vaporetto ist teuer, deshalb empfiehlt sich das Vaporetto-Ticket für die freie Fahrt mit allen Vaporetto-Linien und Bussen innerhalb von Venedig inkl. Mestre, von und zum Lido nach Murano und Burano und Punta Sabbione.

Palasttrip

Der Dogenpalast. Besuchen Sie eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Venedigs und erhalten Sie bevorzugten Einlass. Tauchen Sie ins Mittelalter ein und bewundern Sie die Kunstwerke. Tour nur in Englisch, im Sommer auch auf Deutsch (von April bis Oktober)


Tipps & Termine

Handgefertigte Masken
Wer auf besonders schöne Masken Wert legt, pilgert zu Ca´del Sol oder zu Ca´Macana. In diesen Ateliers werden die Masken auch heute noch in allen möglichen Größen, Formen und Farben handgefertigt. Die Künstler orientieren sich an den alten Vorbildern. Die Kreativität hat zwar ihren Preis, dafür erhält man aber ein außergewöhnliches Unikat.
www.cadelsolmascherevenezia.com
www.camacana.com

City Pass
Über die Website kann man sich seine individuelle Städtekarte zusammenstellen. Der wichtigste Baustein ist das Vaporetto fahren nach Lust und Laune, denn Einzeltickets sind teuer. Dazu kann man Pakete für Museen, Kirchen, Führungen u.a. buchen. Den Citypass kann man in Ruhe zu Hause zusammenstellen und dann am Bahnhof abholen.
www.veneziaunica.it

Dolce Vita
Die Pasticceria Tonolo im Stadtteil Dorsoduro ist eine der besten Konditoreien Venedigs und ein sehr guter Platz zum Frühstücken. Neben Cappuccino, warmen Croissants und köstlichen Küchlein gibt es hier auch eine ordentliche Portion Atmosphäre.
www.pasticceriatonolo.com

Picasso am Strand
26. August 2017 bis 7. Jänner 2018
Peggy Guggenheim Collection
Höhepunkt im italienischen Kunstherbst. Herzstück der großen Ausstellung ist Picassos Meisterwerk „La Baignade“ (1937) aus der hauseigenen Sammlung. Dazu gibt es viele weitere berühmte Picasso-Werke aus dem Musée Picasso und dem Musée des Beaux Arts in Lyon zu bestaunen.
www.guggenheim-venice.com

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