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Venedig - die Stadt der 1000 Brücken

 

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ÖBB Rail Tours Hotels/Reisen Sonstige touristische Ziele

Immer wieder wundervoll: Daheim in den Zug steigen, ein paar Stunden später direkt am Canal Grande ankommen, schnell ein Vaporetto nehmen und die göttliche Kulisse der Paläste, Kanäle und Brücken auf sich wirken lassen. Wichtigster Tipp: Wer in Venedig übernachtet und früher aufsteht, sieht mehr von der Stadt und kann die Serenissima ohne Tagestouristen-Getümmel erleben.

Impressionen  

  • Gondel(c)shutterstock.com, PHOTOMDP
  • Markusplatz(c)shutterstock.com, LALS STOCK
  • Canale Grande(c)shutterstock.com, canadastock
  • Foto: Shutterstock.com, AR Pictures

Nächtlicher Zauber

Ganz allein ist man in Venedig nie. Wie auch bei 30 Millionen Touristen im Jahr! 90 Prozent der Besucher kommen aber bloß für ein paar Stunden, begnügen sich mit einem Spaziergang über die Rialtobrücke und einem Selfie auf dem Markusplatz. Nach Sonnenuntergang leeren sich die Gassen der Altstadt, selbst über die Piazza San Marco legt sich eine magische Ruhe. Deshalb unbedingt ein, zwei Nächte bleiben und spätabends und frühmorgens auf Entdeckungsreise durch das Gassengeflecht gehen. Einfach dem „venezianischen Pulsschlag“ folgen, den Donna Leon so gerne beschreibt. Das Leben ohne Auto, das liebt die bekannte Krimiautorin an Venedig. „Da wir immer zu Fuß gehen, begegnen wir einander gezwungenermaßen“, freut sie sich über zufällige Treffen mit Nachbarn. Das wahre Venedig finde man in Cannaregio, schwärmt Donna Leon über ihr ehemaliges Wohnviertel. Cannaregio ist der dichtest besiedelte Bezirk von insgesamt sechs Stadtteilen und leicht zu erreichen. Biegen Sie am Ausgang des Hauptbahnhofs links ab, statt mit den Massen Richtung Markusplatz zu ziehen. In Cannaregio wohnen die meisten der immer weniger werdenden Venezianer (Venedig hat zur Zeit 56.000 Einwohner, vor 60 Jahren waren es noch 160.000).

Cicchetti statt Menú Turistico

Treiben lassen, das ist in Venedig immer eine gute Idee, nur nicht bei der Auswahl eines Restaurants. Lieber sich vorher informieren und etwa den guten Tipps des englischsprachigen Führers „Venice Osterie“ von Michela Scibilia folgen (gibt es auch als App „Tab Venice Eating 2.0“). In guten und erschwinglichen Restaurants muss man vorab reservieren. Es ist ja kein großes Geheimnis, dass das „Menú Turistico“ recht wenig mit der venezianischen Küche zu tun hat. Preiswert, authentisch und ein echter Genuss sind die Cicchetti, kleine Weißbrothäppchen belegt mit allerlei Köstlichkeiten, die in jeder Bar zu kriegen sind. Rund um den Rialtomarkt gibt es eine große Auswahl solcher Bars. Empfehlung aus berufenem Munde: Donna Leon geht gerne ins Rosa Salva am Campo Santi Giovanni e Paolo. Die Venezianer genießen die Cicchetti im Stehen so wie den Espresso. An der Bar gibt es den Kaffee schon ab einen Euro, der teure Bedienungszuschlag entfällt. Ob das berühmte Caffè Florian am Markusplatz unter Touristennepp fällt, da scheiden sich die Geister. Es ist einfach etwas Besonderes in dem fast 300 Jahre alten Kaffeehaus einzukehren und auf seiner Terrasse die schönste Kulisse der Welt zu genießen, auch wenn der Espresso viel Geld kostet.
Infos | www.rosasalva.it
www.caffeflorian.com


Moderne Schätze

Venedigs Attraktionen haben keineswegs nur musealen Charakter. Hinter den Fassaden alter Palazzi entwickelte sich die Stadt zu einem Hotspot für zeitgenössische Kunst, finanziert vom französischen Milliardär François Pinault. Dem mächtigsten Privatsammler der Welt gehören der Palazzo Grassi und die Punta della Dogana. Das ehemalige Hauptzollamt wurde in ein riesiges Zentrum für Gegenwartskunst umgebaut. Auf 4500 Quadratmetern gibt es alles zu sehen, was gut und teuer ist – von Damien Hirst über Jeff Koons bis Andy Warhol. Auch Peggy Guggenheim war leidenschaftliche Sammlerin. 1949 kaufte die Erbin einer amerikanischen Industriellenfamilie den unvollendet gebliebenen Palazzo Venier dei Leoni und zog mit ihrer Kunstsammlung ein. Viele ihrer berühmten Zeitgenossen sind hier ausgestellt: Picasso, Mondrian, Magritte, Calder, Picabia und Jackson Pollock. Die neuesten Trends im Kunstbiz zeigt die in allen ungeraden Jahren stattfindende Kunstbiennale, 2017 von 13. Mai bis 26. November. Überall in der Stadt präsentieren Künstler ihre Werke, die wichtigsten Schauplätze sind die Giardini di Castello und das Arsenale. Den österreichischen Pavillon werden heuer Erwin Wurm und Brigitte Kowanz bespielen.
Infos | www.palazzograssi.it
www.guggenheim-venice.it
www.labiennale.org
de.turismovenezia.it

Things to do


Stadttrip

Stadtspaziergang. Besichtigen Sie die historische Stadtmitte und spazieren Sie über den Markusplatz zum Dogenpalast und zur Seufzerbrücke. Am Ende der Tour steht es Ihnen frei, die Kunst der Glasbläser in Murano zu bestaunen.

Taxitrip

Die Einzelfahrt mit dem Vaporetto ist teuer, deshalb empfiehlt sich das Vaporetto-Ticket für die freie Fahrt mit allen Vaporetto-Linien und Bussen innerhalb von Venedig inkl. Mestre, von und zum Lido nach Murano und Burano und Punta Sabbione.

Inseltrip

Murano, Burano und Torcello.Bootsausflug zu den Inseln. Auf der Hinfahrt kurze Erklärungen, individuelle Besichtigung. Tour wird u.a. auch in Deutsch durchgeführt. Dauer: ca. 4 Std. Abfahrt: Schiffsanlegestelle vor dem Hotel Danieli.


Tipps & Termine

Gondelrennen
Am jedem ersten Sonntag im September (3.9.2017) findet in Venedig jedes Jahr die Regata Storica auf dem Canal Grande statt, die Namensgeberin für alle Bootsrennen der Welt. Ihre Geschichte geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Der eigentlichen Regatta geht ein mehrere Kilometer langer Schiffskorso mit historischen Booten und im Stil des 15. Jahrhunderts kostümierten Besatzungen voraus.
www.regatastoricavenezia.it

City Pass
Über die Website kann man sich seine individuelle Städtekarte zusammenstellen. Der wichtigste Baustein ist das Vaporetto fahren nach Lust und Laune, denn Einzeltickets sind teuer. Dazu kann man Pakete für Museen, Kirchen, Führungen u.a. buchen. Den Citypass kann man in Ruhe zu Hause zusammenstellen und dann am Bahnhof abholen.
www.veneziaunica.it

Dolce Vita
Die Pasticceria Tonolo im Stadtteil Dorsoduro ist eine der besten Konditoreien Venedigs und ein sehr guter Platz zum Frühstücken. Neben Cappuccino, warmen Croissants und köstlichen Küchlein gibt es hier auch eine ordentliche Portion Atmosphäre.
www.pasticceriatonolo.com

Gelati! Gelati!
Die Gelateria Nico an der Uferpromenade Le Zattere im Stadtteil Dorsoduro hat den Ruf, das beste Eis Venedigs zu produzieren. Seit über 80 Jahren gibt es dort hausgemachtes Gelato mit Blick auf die kleine Insel Guidecca.
www.gelaterianico.com

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