Budapest - die Stadt der Bäder

Budapest hat viele traumhafte Seiten – und es bietet spektakuläre Ausblicke von oben, für die man keinen Hubschrauber besteigen muss. Genießen Sie die hügelige Weltkulturerbe-Stadt und ihre zahllosen faszinierenden Perspektiven.

Impressionen  

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  • Budapest_Reiterspiele
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Buda oder Pest

Wer Budapest von oben sehen will, beginnt am besten gleich beim Burghügel im Stadtteil Buda, der einen fantastischen Panoramablick auf die Donau, die Dächer der Stadt, die Kettenbrücke, die Buda und Pest verbindet, und noch viel mehr bietet. Wem der Fußweg zu anstrengend ist, der kann das erhabene Stadtgebiet auf einem der Budaer Hügel mit dem Bus erreichen. Viel romantischer ist es jedoch, die nostalgische Standseilbahn Sikló zu nehmen. 1870 wurde sie erstmals in Betrieb genommen, schon drei Jahre später beförderte sie 1,5 Millionen Passagiere und erfreute sich höchster Beliebtheit. Nach den Zweiten Weltkrieg – die Bahn wurde bei einem Bombenangriff völlig zerstört – wurde die originelle Bahnverbindung eingestellt. Doch Bürgerinitiativen sorgten dafür, dass die Standseilbahn 1985 wieder errichtet wurde und die Herzen der Stadtbewohner und der Besucher aufs Neue erfreut. Zwei Waggons befahren die 100 Meter lange Strecke, der Neigungsgrad beträgt fast 50%. Nicht nur was für Nostalgiker! In die Historie der Stadt einzutauchen, fällt im romantischen Burgviertel besonders leicht. Der Burgpalast, die Matthiaskirche und die angrenzende Fischerbastei, zahlreiche barocke Gebäude, Museen, Denkmäler und historische gepflasterte Straßen können in diesem urtümlichen Stadtteil erkundet werden. Auch der Weg entlang der Burgmauer lohnt sich. Mehr als 800 Jahre nach der Gründung ist die Schönheit des Burgviertels ungebrochen.


Heiße Quellen und Hexen-Mythen

Budapest von oben – das bietet aber auch der Gellért-Berg, im Herzen der Stadt ebenfalls auf der Budaer Seite gelegen und mit 235 m der höchste Punkt im Zentrum. Die Zitadelle mit der markanten Freiheitsstatue befindet sich auf dieser Erhebung, und bietet einen der schönsten Blicke auf die Stadt. Genau diese Aussicht war ein ausschlaggebender Grund dafür, dass 1987 der Gellért-Berg Teil des Budapester UNESCO-Weltkulturerbes werden sollte. Zu Fuß oder mit der Buslinie 27 gelangt man ans Ziel, auf der Rückseite des Gellért-Berges lädt ein Park zum Ausruhen und Entspannen ein. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Statue des Bischofs St. Gellért und die Felsenkirche. Bekannt ist der Berg auch für seine heißen Thermalquellen. Schon während der Osmanischen Besatzung zapften die Türken die heißen Quellen für Bäder an und nutzten den Berg auch als Gedenkstätte. Ab dem 17. Jahrhundert hielt sich für lange Zeit der Mythos, dass auf dem Berg Hexen zugange seien, um die Städter zu verfluchen. Im 19. Jahrhundert wurde auf der Bergspitze dann eine Wehranlage errichtet.


Höhlen-Erlebnisse

Genug Ausblicke von oben gesehen? Die heißen Quellen haben über die Jahrtausende den Berg ausgehöhlt und bildeten imposante Höhlengänge. Die berühmteste davon, die Iván-Höhle, hat ihren Eingang am Südende des Gellért-Berges. Die Pálvölgyi Höhle – das längste Höhlensystem des Budaer Gebirges - ist besonders reich an Tropfsteinen. Das drittgrößte Höhlensystem Ungarns gehört seit 1944 zu den ungarischen Naturschutzgebieten. Mehr als 7200 Meter sind zugänglich, warme Kleidung ist empfehlenswert, da die Temperatur konstant nur 11 Grad beträgt. Die vor bestens erhaltenen geschichtsträchtigen Gebäuden nur so strotzende Stadt hat viele weitere Highlights wie das Parlament oder die größte Synagoge Europas im ehemaligen jüdischen Viertel zu bieten. Wer Zeugnisse der jüngeren Geschichte – konkret des Realsozialismus – hautnah erleben möchte, besucht den Szobor Park, auch Memento Park genannt. Imposante bis skurrile Zeitzeugen warten in diesem speziellen Freilichtmuseum auf Besucher: Hier fanden etwa 40 ausgediente oder unpassend gewordene kommunistische Statuen ihr Ausgedinge. infos | www.budapestinfo.hu/de


Süße Baumstriezel-Verführung

Der Ungarische Baumstriezel – in der Landessprache Kürtöskalács – besteht aus Hefeteig und wird um eine Rolle gewickelt. Verfeinert wird das schmackhafte Gebäck, indem man es zum Beispiel in einer Zimt-Zucker- oder Walnuss-Mischung wälzt. Und am allerbesten schmeckt der Baumstriezel, wenn er traditionell über dem Feuer zubereitet wird. Besonders gelungene Baumstriezeln bietet Molnar’s Kürtöskalács in der Váci utca 31.


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Tipps & Termine

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