München - die Bierstadt

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Die bayerische Hauptstadt lockt nicht nur zur Wiesenzeit tausende Besucher aus aller Welt an. Vielleicht auch wegen ihrer besonderen Mischung aus urig und chic, aus alpinem und fast schon mediterranem Flair.

 

  • Odeonsplatz und Theatinerkirche(c)Werner Boehm
  • Eisbergwelle Englischer Garten_(c)shutterstock.com, trabantos
  • Museum Brandhorst(c)Werner Boehm
  • Münchner Hofbraeuhaus(c)Friedrich Mueller


Königlich-bayerisch bis modern

Dem Münchner wird ja nachgesagt, dass er gerne ein bisserl grantelt. Das muss mit dem Föhn zu tun haben, dem warmen Fallwind, der etwa zehn bis 14 Mal im Jahr von den Alpen nach „Minga“ zieht. An der Stadt selbst, mit ihren schönen Plätzen, Bauten, Grünflächen und anderen Attraktionen kann es bestimmt nicht liegen. Zwar hat der Zweite Weltkrieg in München einige Lücken hinterlassen, dennoch spürt man die Geschichte der Stadt an vielen Ecken. Der Prachtboulevard, die Ludwigstraße oder die labyrinthartig angelegten Höfe der Residenz sind nur zwei der vielen Zeugen der königlich-bayerischen Vergangenheit. Herausragend sind aber auch einige Bauten moderner Architektur, wie die Pinakothek der Moderne mit ihrer beeindruckenden Sammlung. Auch die 2006 eingeweihte Synagoge mit dem Jüdischen Gemeindezentrum am St. Jakobsplatz ist einen Besuch Wert. Und natürlich die Allianz-Arena von Herzog & de Meuron: Das wohl schönste Fußballstadion Deutschlands hat sich längst zu einer der Top-Sehenswürdigkeiten etabliert.


Es gibt viel zu tun ...

Die bayerische Hauptstadt wartet mit vielerlei Sehenswertem auf, das man als Besucher nicht verpassen sollte. Dazu gehört der Marienplatz im Stadtzentrum. Hier befinden sich das neue Rathaus und die Mariensäule. Täglich um 11:00, 12:00 und 21:00 Uhr erklingt hier Deutschlands größtes Glockenspiel. Unweit davon liegt der Viktualienmarkt, Münchens wohl exklusivster Markt. Auf einer Gesamtfläche von 18.591 Quadratmetern bieten circa 110 Händler seit mehr als 200 Jahren ihre Waren feil. Dieser Markt war mehrfach in Gefahr. Nach dem Krieg sollte er Hochhäusern weichen, dann einer Stadtautobahn. Glücklicherweise wurde beides verhindert. Sein Name leitet sich übrigens vom lateinischen „victus“ für Lebensmittel ab. Auf der anderen Seite des Marienplatzes steht das berühmte Hofbräuhaus mit seinen schönen Deckenmalereien. Zur Mittagszeit kann es aber schon einmal aus allen Nähten platzen, wenn ganze Heerscharen von Touristen die altehrwürdigen Hallen bevölkern. Alternativ dazu kann man seinen Gerstensaft im Hofbräukeller am Wiener Platz östlich der Isar trinken. Unter den Kastanien im Biergarten oder in den gemütlichen Stuben schmecken Mass, Brezn und Radieserl besonders gut. Im Westen der Stadt steht eine weitere Sehenswürdigkeit, die auf der München-Liste nicht fehlen sollte: das Schloss Nymphenburg mit dem angrenzenden Park, der zu langen Spaziergängen einlädt. Das Schloss war jahrhundertelang die Sommerresidenz der Wittelsbacher. Einen Besuch wert ist jedoch auch das weniger bekannte Schloss Blutenburg. Hier vergnügten sich einst die bayerischen Herzöge bei der Jagd. Heute erfreut die Wasserburg die Besucher vor allem mit den Erholungsmöglichkeiten an der Würm, von der die Burg umschlossen wird. Sehenswert ist auch die spätgotische Schlosskirche. Als eines von drei erhaltenen Stadttoren der historischen Altstadt trennt das Sendlinger Tor die Altstadt von der Isarvorstadt. Die lange Straße bietet zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Sehenswert ist vor allem auch die spätbarocke Asamkirche mit ihrer schönen Außenfassade. Sie trägt ihren Namen nach ihren Erbauern, den Brüdern Cosmas Damian und Egid Quirin Asam. Ein großer Teil der Lebensqualität in München ist zweifelsohne der Isar zuzuschreiben. An ihrem Ufer liegt auch der Englische Garten. Mit einer Fläche von 3,7 Quadratkilometern ist er einer der größten Stadtparks weltweit. Mit seinen Bächen, Seen, Wiesen und Biergärten ist es der beliebteste Treffpunkt für Sport- und Freizeitaktivitäten oder zum Entspannen in München.


Teuflischer Fußabdruck

Nicht zu vergessen ist natürlich auch die spätgotische Frauenkirche. Mit ihren charakteristischen Renaissancehauben auf den zwei markanten Türmen ist sie eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Am Boden im Eingangsbereich unter dem Chor ist ein in Stein gehauener Abdruck eines menschlichen Fußes, allerdings mit einem Sporn an der Ferse, zu sehen. Stellt man seinen Fuß in diesen Tritt und schaut zum Hochaltar, sieht man keine Seitenfenster. Zwischen 1622 bis etwa 1860 sah man auch das Mittelfenster nicht, weil es durch einen gewaltigen Hochaltar verdeckt war. Über diesen Tritt wird folgende Sage erzählt: Der Teufel soll mit dem Dom-Baumeister einen Pakt geschlossen haben. Als Belohnung forderte der Satan, dass die Kirche keine Fenster haben dürfe. Nach der Vollendung führte der Baumeister den Teufel unter die Orgelempore und tatsächlich: Es war kein Fenster zu sehen. Triumphierend stampfte er so fest auf, dass er einen Abdruck hinterließ. Erst als er einen Schritt nach vorne machte, sollte der Teufel erkennen, dass er geprellt worden war.
infos | www.muenchen.de


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Schichtarbeit

In München ist nicht nur der Weißwurstsenf süß. Naschkatzen kann die bayerische Hauptstadt beispielsweise mit der Prinzregententorte aufwarten. Mit acht dünnen Bisquitböden, Schokoladenbuttercreme dazwischen, außen mit Schokoguss überzogen ist dieses Backwerk vielleicht nicht gerade ein Figurschmeichler – eine kleine Sünde aber allemal wert. Sie wurde zu Ehren Luitpolds, der ab 1886 Prinzregent von Bayern war, kreiert. Von wem? Darüber scheiden sich die Geister.


Things to do


Rundumgucker

Die City Tour Card ist für 3 Tage gültig und bietet den einmaligen Gratiseintritt in alle Sehenswürdigkeiten der Stadt sowie freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt. Damit einher gehen auch Ermäßigungen bei kulturellen Veranstaltungen und Vergünstigungen bei vielen Ausflugszielen. Kinder bis 6 Jahre sind kostenlos dabei, 6–15-Jährige zahlen die Hälfte.
www.einfach-muenchen.de


Stadtgucker

Keine Lust auf die üblichen Souvenirs wie Lebkuchenherz oder Bierkrug? Originelle Geschenkideen (für die Lieben zuhause oder für sich selbst) finden sich in vielen Läden. Bei Karusa (www.karusa.de) etwa bieten Münchner Bastler und Künstler von Deko-Artikel über Kinderbekleidung bis zu Essbarem allerlei Ausgefallenes feil. Schon irgendwie typisch bayerisch aber trotzdem ungewöhnlich sind die Produkte, die bei servus-heimat (www.servusheimat.com) zu haben sind. Das Angebot reicht von Bekleidung bis Wohnaccessoires. Urbayerisch, aber eben trendig.


Sterngucker

Los Angeles hat den „Walk of Fame“ zu beiden Seiten des Hollywood Boulevard, München hat den Walk of Stars im Olympiapark. Nationale und internationale Legenden aus Sport, Musik und Unterhaltung haben sich bereits mit Händen und Signet in Beton verewigt. Voraussetzung für die Aufnahme in den Walk of Stars ist, dass die Persönlichkeiten Erfolge in Olympiastadion, -halle, -Schwimmhalle oder -Eissportzentrum gefeiert oder sich um den Olympiapark verdient gemacht haben. Dem Gitarristen Carlos Santana beispielsweise wurde die Ehre jedenfalls bereits zuteil.

Tipps & Termine

Oktoberfest
22. September - 07. Oktober 2018
Theresienwiese
Zwei Wochen lang wird auf der Wies´n auf dem weltgrößten Volksfest gefeiert. Das Fest geht auf die Hochzeitsfeierlichkeiten von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese im Oktober 1810 zurück.
www.oktoberfest.de

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Geiselgasteig bei München
Das Ausflugsziel Bavaria Filmstadt bietet Ihnen eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Welt von Film & TV zu entdecken. Einmal quer durch Phantasien fliegen, und das auf dem Rücken eines echten Glücksdrachen. Das gibt‘s nur in der Bavaria Filmstadt.
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